Bremen Zwei

Gesprächszeit: Roland Emmerich

Roland EmmerichEr hat das Weiße Haus mehrfach in die Luft gejagt, New York, Paris und Los Angeles zerstört und die Erde von Aliens angreifen lassen. Roland Emmerich ist Experte, wenn es darum geht, auf der Leinwand Dinge kaputt zu machen. Für die Gesprächszeit haben wir ihn in München zum Interview getroffen, als er Anfang November seinen neuen Film "Midway" vorgestellt hatte.
Montag 18:00 Uhr

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HR1

hr1-Lounge in Concert: Sting

stingSting live bei seiner "My Songs Tour 2019" Moderation: Daniella Baumeister Was schenkt sich ein Mann, der alles hat? Im Fall von Superstar Sting ist die Antwort simpel: ein neues Album. Neue Songs hat Sting dafür nicht geschrieben, sondern sein Repertoire durchforstet und seine Songs neu gedacht, arrangiert und eingespielt.
Montag 19:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

Mariana LekyWas man von hier aus sehen kann (1/4) Von Mariana Leky Ein märchenhaftes Feel-Good-Stück Bearbeitung: Petra Feldhoff und Mariana Leky Regie: Petra Feldhoff Anschließend: WDR 3 Foyer
Montag 19:04 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

FälscherBlick in die Justizakte Herr M. - die Geschichte eines Fälschers Von Jule Hoffmann und Lukas Heibges Mitten im geschäftigen Treiben des Berliner Stadtteils Neukölln wird an einem Tag im September 2012 diese polizeiliche Beobachtung notiert: "13.59 Uhr: Die Zielperson betritt die ,Blutwurstmanufaktur", Karl-Marx-Platz 11. Bekleidung (u.a.): hellgraue Stoffhose und weißes Kurzarmhemd." Der Observierte ist Herr M., Jahrgang 1944. Jahrelang fälschte er Urkunden und Dokumente wie Kontoauszüge, Fahrzeugpapiere und medizinische Gutachten, bevor er schließlich zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Anhand der offiziellen Gerichtsakten und Observationsberichte lässt sich präzise nachvollziehen, wie er dabei vorging und mit wem er zusammenarbeitete. Aber wie blickt Herr M. selbst auf seine Fälscher-Vergangenheit zurück? Und welches Spannungsfeld zeichnet sich dabei ab zwischen Individuum und Justiz?
Montag 19:30 Uhr

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Ö1

On stage

tom harrellPoetischer Virtuose des Hardbop: Tom Harrell (Ausstrahlung in Dolby Digital-5.1-Surround Sound) Stupende Technik, ein tendenziell lyrischer, seidiger Ton und organische fließende Melodik zeichnen das Spiel des US-amerikanischen Trompeters und Flügelhornisten Tom Harrell aus. Sozialisiert in den Orchestern von Stan Kenton und Woody Herman, bekannt geworden in den Bands von Horace Silver und Phil Woods, steht der inzwischen 73-Jährige für ebenso kraftvolle wie poetische Musik im Geiste des Hardbop der 1950er-Jahre. Was Harrell am 28. September 2019 beim Jazzfestival Leibnitz umso eindrucksvoller zelebrieren konnte, als ihm mit Tenorsaxofonist Mark Turner, Gitarrist Charles Altura, Bassist Ugonna Okegwo und Drummer Johnathan Blake exquisite Kollegen zur Seite standen, um ein ausschließlich aus Harrell-Kompositionen bestehendes Programm zu realisieren. Gestaltung: Marlene Schnedl
Montag 19:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

In Concert

melanie de biasioElbjazz Festival Elbphilharmonie Hamburg Aufzeichnung vom 31.05.2019 Melanie De Biasio und Band: Melanie De Biasio, Gesang, Flöte Matthieu Van, Klavier, Synthesizer Axel Gilain, Bass, Gitarre Aarich Jespers, Schlagzeug, Perkussion Moderation: Matthias Wegner
Montag 20:03 Uhr

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SRF 3

Focus

Gerhard PoltGerhard Polt, Satiriker Er ist der Grand Old Man des deutschsprachigen Kabaretts und wurde mit allen wichtigen Preisen geehrt. Dass Gerhard Polt dabei immer versucht hat, sich selber nicht zu wichtig nehmen, darin liegt wohl das Geheimnis für ein gutes Leben.
Montag 20:03 Uhr

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Bremen Zwei

Hörspiel: Die Geschichte meines Lebens. Die Tagebücher Ferdinand Benekes

ferdinand beneke1774 war das Geburtsjahr des Bremer Kaufmannssohns Ferdinand Beneke. In Hamburg ließ er sich als Jurist nieder, angezogenen von dem gesellschaftlichen Klima der freien hanseatischen Stadtrepublik. Hier wurde er "ein nützlicher Bürger unter Hamburgs Volk", gründete eine Familie, bekleidete zahlreiche Ehrenämter und wichtige Funktionen in Politik und Gesellschaft. Er war ein Mann von Bildung, Manieren und Grundsätzen. Und er wurde Chronist seiner Zeit: Von 1792 bis in sein Todesjahr 1848 schrieb er auf, was er erlebte, dachte und fühlte - und das Tag für Tag. Hinterlassen hat Beneke eine unermessliche Fundgrube von insgesamt 5000 handschriftlichen Aufzeichnungen und weitere 7000 Seiten Akten, Briefe, Reiseberichte, Rechnungen, Zeichnungen. Er dokumentierte nicht nur die bedeutenden historischen Veränderungen, die Europa seinerzeit gesellschaftlich grundsätzlich umstrukturierten (Französische Revolution, Wiener Kongress etc.); seine gewissenhaften Selbstbeobachtungen und Gedanken spiegeln ebenso detailfreudig wie originell die privaten Lebensverhältnisse des erstarkenden Bürgertums vom Ende des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts. In diesem 2. Teil hören wir von Benekes ersten beruflichen Gehversuchen im Staatdienst und seiner Zeit in Göttingen. Er möchte promovieren, seine wirtschaftlichen Verhältnisse sind aber alles andere als rosig - familiär wie privat. Seine Eltern müssen ihr Handelshaus veräußern und Konkurs anmelden. Und so ist Beneke auf Gönner angewiesen, die ihn finanziell unterstützen. Seine Bittbriefe bleiben über Monate unbeantwortet, seine Zukunft mehr als ungewiss. Die ersten vier der auf 20 Bände angelegten Lebensgeschichte Ferdinand Benekes wurden 2013 im Wallstein-Verlag ediert. 2. Teil: Die Jahre 1794 bis Anfang 1796 Bearbeitung: Charlotte Drews-Bernstein Regie: Charlotte Drews-Bernstein Mitwirkende: Mattias Brandt, Hildegard Schmahl, Imogen Kogge, Stephan Schad Produktion: RB 2016 Länge: 54`24
Montag 21:00 Uhr

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Bayern 2

Theo.Logik

Gelassen wie die heilige Familie - So überleben Sie Weihnachten Ist die heilige Familie wirklich so intakt? Neue theologische Deutungsversuche. Von Barbara Schneider Ja, man darf sich auch heute noch auf Weihnachten freuen. Von Kristina Dumas Kann das gut gehen? Der alljährliche Versuch, Weihnachten einfacher, stressfreier und friedlicher zu feiern. Von Friederike Wipfler Wir erinnern: Vor 150 Jahren berief Pius IX. das Erste Vatikanische Konzil ein. Was geschah damals? Von Antje Dechert Moderation: Wolfgang Küpper Friedlich sieht die Heilige Familie in der Krippe aus. Josef schaut nachdenklich und demütig auf seine Frau, Marie sieht innig auf ihr Baby in der Krippe. So ruhig und zuversichtlich wie diese Familie wären wir auch gerne in der Weihnachtszeit. Wir sehnen uns nach einer besinnlichen Zeit, nach Ruhe und Frieden für die ganze Familie. Doch die Realität sieht anders aus und holt uns jedes Jahr immer wieder ein. Das Weihnachtsfest soll perfekt sein, die gesamte Familie soll sich versammeln und eine gelungene Zeit verbringen. Doch der Erwartungsdruck und Stress staut sich über viele Wochen und entlädt sich oftmals im Streit - am Heiligen Abend. Kein Wunder also, dass jedes Jahr neu überlegt wird - muss das alles denn wirklich so aufwendig sein? Geht Weihnachten nicht auch einfacher? Und: gibt es eigentlich noch gute Gründe, sich in all dem Trubel auf Weihnachten zu freuen?
Montag 21:05 Uhr

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MDR KULTUR

Am Sexophon: Esmeralda

günter kunertVon Günter Kunert Gewiss, seine guten Jahre liegen hinter ihm. Statt Marketingstrategien zu entwickeln und Werbeslogans zu ersinnen, darf sich Friedrich Thomas mal gerade noch im Archiv der Firma, im Kellergeschoss, sein Gnadenbrot verdienen. Deshalb freut er sich natürlich, als ihm Herr Dr. Dallwitz ein wichtiges Telefonat anvertraut, und wundert sich auch ein bisschen über die - ein wenig seltsame - Nummer, die er in die Hand gedrückt bekommt. Als sich allerdings anstelle der Sekretärin von Direktor Müller-Zumsee eine Dame namens Esmeralda meldet, ihm wiederholt versichert, "schon ganz heiß" zu sein und hartnäckig darauf besteht, ihm jeden Wunsch zu erfüllen, wundert er sich doch. Und nicht schlecht! Denn was er da zu hören kriegt, bringt selbst seine sonst arg zusammengedrückte Phantasie zum Erblühen. Ja, je länger sie sich in derart unerlaubte (leider nachweislich wenig kostengünstige) Privatgespräche verstricken lässt, je mehr wirkt die ganze staubgraue Altlast von nachgerade jugendlichem Leichtsinn erfüllt ... Soll ihn dieser Herr Dr. Dallwitz doch auf die Straße setzen! Sein Aufnahmegerät, das er, gebranntes Kind, das er ist, bei jedem Gespräch mitlaufen lässt, liefert er ihm deswegen noch lange nicht aus. Auch wenn es diesmal, versehentlich, ein Gespräch des Herrn Dr. Dallwitz mitgeschnitten hat. Ein - Privatgespräch. Günter Kunert, geboren 1929 in Berlin, veröffentlichte neben zahlreichen Gedicht-, Prosa- und Essaybänden sowie der Autobiographie "Erwachsenenspiele" seit den 1970er-Jahren ein reichliches Dutzend Hörspiele. Kunert starb am 21. September 2019 in Kaisborstel. Regie: Walter Niklaus Produktion: MDR 2001 Sprecher: Gerd Baltus - Friedrich Thomas Gert Haucke - Dr. Dallwitz Angelica Domröse - Esmeralda Gudrun Ritter - Sibowski, Sekretärin Conny Wolter - Frauenstimme (46 Min.)
Montag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Essay

Aspekte des neuen RechtsradikalismusTheodor W. Adorno - Aspekte des neuen Rechtsradikalismus Vortrag vor dem Verband Sozialistischer Studenten Österreichs an der Wiener Universität, 6. April 1967 Adorno schreibt über Trump und die AfD? Wohl kaum. Doch was Adorno in seinem Vortrag über "Aspekte des neuen Rechtsradikalismus" aus dem Jahr 1967 zu sagen hatte, ist heute wieder relevant. Seine Überlegungen über den Wunsch weiter Kreise nach einer "erlösender Katastrophe" und ihrer Angst vor Deklassierung, die den Rechten in die Hände spiele, stimmten damals wie sie heute zutreffen. Der Suhrkamp-Verlag hat diesen spät entdeckten Vortrag im Juli 2019 publiziert. Beim SWR2 Essay ist er heute erstmals in der Originalfassung zu hören.
Montag 22:03 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

sven reckerFake Metal Jacket (1/2) Nach dem Roman von Sven Recker Bearbeitung: Sven Recker und Wolfgang Seesko Regie: Wolfgang Seesko Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: ca. 56" (Ursendung) (Teil 2 am 16.12.2019) Peter Larsen ist Kriegsreporter und Social-Media-Profi. Was tausende Follower nicht wissen: Alles ist Fake. Der syrische Bürgerkrieg, die Interviews und Frontberichte: im Hobbykeller nachgestellt, aus dem Internet zusammengebastelt. Peter Larsen ist Kriegsreporter. Auf Facebook und Twitter berichtet er live vom syrischen Bürgerkrieg und beliefert die Medienhäuser daheim mit Frontberichten. Nur: Es ist alles Fake. Die Fluchtszenen im Schlauchboot dreht er an Brandenburger Baggerseen, und seine syrischen Flüchtlinge sind afghanische Asylbewerber. Fürs Arabische ist sein Kumpel und Komplize Ahmad zuständig, den Rest findet er im Internet - Hauptsache es entspricht den Erwartungen. Doch dann verändern ein Terroranschlag in Europa und ein hartnäckiger Blogger die Lage - und Larsen muss handeln. Ein Krimi über die Wahrheit im Zeitalter ihrer technischen Produzierbarkeit. Sven Recker wurde 1973 in Bühl/Baden geboren und lebt in Berlin. Er arbeitete mehrere Jahre lang als Journalist, bevor er ab 2002 einige Zeit als Not- und Katastrophenhelfer in Krisenregionen reiste. Seit 2009 schult er zudem Journalisten aus Libyen, Ägypten, Tunesien, Irak, Sudan, Südsudan, Sri Lanka und Ruanda vor Ort. 2017 produzierte der SWR das Hörspiel "Wer ins Paradies will, muss erst mal am Leben vorbei" nach Sven Reckers Roman "Krume Knock Out". Fake Metal Jacket (1/2)
Montag 22:03 Uhr

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Eins Live

1LIVE Reportage

Islamische StaatDer islamische Staat ist besiegt - und jetzt? Leben im Irak Der Islamische Staat gilt als geschlagen, und sein berühmter Anführer Abu Bakr al-Baghdadi ist offiziell tot. Die Spuren der Terrorgruppe sind im Irak aber auch heute noch deutlich sichtbar: Ganze Städte und Dörfer liegen in Trümmern. 1LIVE-Reporter Florian Gregorzyk war vor Ort und hat sich den Wiederaufbau angeschaut. Bis es 2017 zurückerobert wurde, gehörte das Gebiet rund um Mossul zu den Hochburgen des IS. Dort, wo al-Baghdadi einst das Kalifat ausrief, steht heute kaum noch ein Stein auf dem anderen. Zwischen den Ruinen aber suchen die Menschen nach Wegen, wieder Ordnung zu schaffen und ihre Städte neu aufzubauen. Während in der Innenstadt die Wasserversorgung repariert wird, um Mossul überhaupt wieder bewohnbar zu machen, bestellen die Bauern in den Dörfern zum ersten Mal seit Jahren wieder die Felder. Unterstützt werden sie dabei auch von deutschen Hilfsorganisationen, die Geld und Know-How zur Verfügung stellen. 1LIVE-Reporter Florian Gregorzyk reist von der Autonomen Region Kurdistan über Mossul ins Sindschar-Gebirge, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. Er spricht mit Menschen, die nach Flucht, Vertreibung und Krieg einen Neuanfang starten. Außerdem trifft er Mitglieder einer deutschen Hilfsorganisation und erfährt viel über die Besonderheit, in einem Krisengebiet
Montag 23:00 Uhr

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