SWR2 Abendkonzert - LIVE

SWR Symphonieorchester

SWR Symphonieorchester Nicolas Altstaedt (Violoncello), Leitung: Christoph Eschenbach. Foto: Nicolas Altstaedt (Violoncello)
Freitag, 20:03 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/Marco Borggreve)
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Tagestipp

Mikrokosmos - Die Kulturreportage

Shop at radio-today.de Entwicklung und Gebrauch von Sexpuppen Wie wollen wir lieben? Von Jan Decker Eine Firma, die lebensechte Sexpuppen vertreibt, und ein Bordell, das die Interaktion mit Sexpuppen anbietet. Wir sind zu Besuch an zwei Orten, die für das oft tabuisierte, aber gut laufende Geschäft mit den Puppen stehen. Ist das die Zukunft von Liebe, Sex und Zärtlichkeit? Der Fetisch um lebensecht gestaltete Frauenfiguren ist alt. Pygmalion aus Ovids ,Metamorphosen" ließ sich eine elfenbeinerne Frau anfertigen. In E.T.A. Hoffmanns Erzählung ,Der Sandmann" verliebt sich ein junger Mann in eine schüchterne Frau, die sich später als Automat entpuppt. Heute sind vor allem zwei Sorten von Sexpuppen beliebt: Die oft grotesk überzeichnete Gummipuppe zum Aufblasen und die Real dolls aus Silikon oder TPE. Sie ähneln Schaufensterpuppen, sind erstaunlich lebensecht gestaltet und beinhalten oft auch interaktive Elemente wie die Fähigkeit, Körperbewegungen und Sprache nachzuahmen. Doch obwohl das Geschäft mit den Puppen floriert, sind Liebe, Sex und Zärtlichkeiten mit den Frauen- und seltener auch Männerfiguren ein großes Tabu in unserer Gesellschaft. Jan Decker will Licht ins Dunkel bringen und bringt uns an Orte, die kaum präsent sind in der öffentlichen Wahrnehmung. Er besucht eine Firma, in der die teuren Puppen vertrieben werden und fragt sich, was dieser Markt über unsere Gesellschaft verrät. Anschließend besucht er ein Bordell, in dem auch Sexpuppen vermietet werden. Wie werden sie eigentlich benutzt, was sind ihre Vorzüge gegenüber echten Menschen? Und was sagen uns die Prestigemodelle, die sprechenden Sexroboter mit Sensoren, beweglichem Mund und Zwinkeraugen über den Sex der Zukunft? Wie wollen wir lieben?
Heute 19:15 Uhr auf Deutschlandfunk


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Konzerttipp des Tages

MDR KULTUR im Konzert

Shop at radio-today.de LIVE aus dem Leipziger Gewandhaus György Ligeti: Atmosphères Béla Bartók: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Sz 83 Arnold Schönberg: Pelleas und Melisande op. 5 Pierre Laurent-Aimard, Klavier Gewandhausorchester Leipzig Leitung: François-Xavier Roth Ausstrahlung in stereo und surround
Heute 20:05 Uhr auf MDR KULTUR


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Hörspieltipp des Tages

hör!spiel!art.mix

Shop at radio-today.de Das Siegerstück der ARD Hörspieltage 2019 Im Rahmen der ARD Hörspieltage, dem größten deutschsprachigen Festival rund um Hörspiel und Soundart, wird jedes Jahr der Deutsche Hörspielpreis der ARD an eine aktuelle Produktion vergeben. Das Festival findet dieses Jahr vom 6. bis 10. November im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe statt. Die Wettbewerbsstücke aus den Hörspielredaktionen der ARD, des Deutschlandfunk Kultur, des ORF und des SRF sind im Voraus online unter www.radio.ard.de abrufbar. In den vergangenen Jahren gehörten zu den Preisträgern u.a. Magda Woitzuck mit Die Schuhe der Braut (ORF 2017), Noam Brusilovsky mit Broken German (SWR 2017), Robert Wilson mit Tower of Babel (hr/ BBC/NDR/rbb/SWR 2016), Ulrike Müller mit Das Projekt bin ich (rbb 2014), Helgard Haug und Daniel Wetzel von Rimini Protokoll mit Qualitätskontrolle oder Warum ich die Räuspertaste nicht drücken werde (WDR 2014), Paul Plamper mit Der Kauf (WDR/BR/DLF/Schauspiel Köln 2013), Thilo Reffert mit Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle (MDR 2009), Stefan Weigl mit Moment, das wird Sie interessieren! (WDR 2008), das Liquid Penguin Ensemble mit Gras wachsen hören (SR 2007) und Michaela Melián mit Föhrenwald (BR 2005). Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Hörspielkritikern, Journalisten und Autoren.
Heute 21:05 Uhr auf Bayern 2


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Featuretipp des Tages

Das Feature

Shop at radio-today.de Wendeländer (5/5) Rumänien "89 Liviu und Ceausescus kalte Klaue Regie: Hüseyin Michael Cirpici Von Paula Schneider Produktion: Dlf/NDR 2019 Liviu Cornel Babe? war in Bra?ov Elektriker und bildender Künstler. Am 2. März 1989 verließ er seine Arbeit, fuhr Ski und... übergoss sich am Karpatenrand mit Benzin. Ein Tourist aus Schottland versuchte ihn zu löschen. Fand auf der Piste Schreie auf Pappe: ,Stop mörder! Bra?ov = Auschwitz". Über Radio Free Europe hallten sie zurück nach Rumänien - und wurden gehört. Das Regime erklärte Babe? für geisteskrank. Etelka, die Witwe, wurde von Kollegen und Verwandten gemieden. Noch mangelte es im Land an Käse, Kohle und Hoffnung. Noch ließ sich Conducator Ceau?escu als ,Sohn der Sonne" huldigen. Am Jahresende 1989 lag er dann blutig im Staub. Friedlich war diese Revolution ganz ung gar nicht. Trotzdem gab es keine Aufarbeitung. Bis heute: Dickicht. Glühender Streit, Vergangenheit gegen Zukunft. Und Heldenkult. Nicht nur Babe? ist sogar Held per Gesetz. Was macht das mit seiner Witwe, seiner Tochter? Wird das Labyrinth des Securitate-Archivs Babe?´ Skizzenbücher freigeben? Warum steht auf der Rückseite seines letzten Gemäldes ,ende", in taumelndem Deutsch? Liviu und Ceausescus kalte Klaue
Heute 20:10 Uhr auf Deutschlandfunk


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Zukunft Schule - So könnte das Schulsystem von morgen aussehen

Bye-bye dunkle Gänge, siffiger Teppich und 70er-Jahre-Charme: Bayerns Schulen müssen fit werden für die Zukunft. Nur wie? Auf der Suche nach Antworten fragen wir Schüler und Lehrer und besuchen eine Vorbildschule.
Bayern 2


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Ich werde nicht hassen - Ein Leben im Kampf für Versöhnung

Bild: picture alliance / ASSOCIATED PR/ Ben Curtis Teil 1 -Drama- Izzeldin Abuelaish wächst im Flüchtlingslager in Gaza auf. Als Palästinenser weiß er, was es bedeutet, seine Heimat zu verlieren. Doch früh sucht er etwas anderes als Rache: Er möchte Arzt werden, um anderen zu helfen. // Von Izzeldin Abuelaish / Regie: Claudia Johanna Leist / WDR 2019 / www.hoerspiel.wdr.de
(Bild: picture alliance / ASSOCIATED PR/ Ben Curtis)
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